Bilder und Karten

 

Harburg an der Wörnitz, Ursprungsort meiner Rieß Linie.Harburg an der Wörnitz, Ursprungsort meiner Rieß Linie.

 

Von Harburg nach Stettin 1652-1945

StepMap Von Harburg nach Stettin 1652-1945

Von Harburg nach Stettin 1652-1945

 

Johann Balthasar Rieß zieht vom schwäbischen Katzenstein bei Harburg an der Wörnitz nach Berlin. Dort arbeitet er als Schneidermeister. Die genauen Umstände der Reise (sein Vater stirbt im Zuchthaus zu Schwabach, er zieht laut Eintrag in Harburg mit dem Napolionischen Heer gen Rußland) sind unklar. Spätestens ab 1812 ist er in Berlin seßhaft. Dieser Eintrag im Kirchenbuch dokumentiert seine Heirat mit Justine Sophie Caroline Groth am 13.04.1817 in Berlin.

 

Dieses Foto tauchte überraschend in Südafrika auf. Dank an Herrn Burmeister aus Südafrika. Es zeigt die Hochzeit des Bruders meines Urgroßvaters Wilhelm Wurl mit Karla Maria Burmeister 1928 in Stettin. Hinten in der Mitte wahrscheinlich meine Großmutter Erna Rieß, geb. Wurl. In der mittleren Reihe von links nach rechts: Meine Urgroßeltern, Georg und Anna Wurl, geb. Friedrich, Sybille Burmeister, daneben die Geschwister meiner Großmutter: ihr Bruder Rudi und ihre Schwester Charlotte. Links neben dem Brautpaar meine Ururgroßeltern Gottfried Wurl, Küster und Lehrer (1845 in Nipperwiese – 1929 in Stettin) und Bertha Wurl geb. Zillmer (1848 in Jakobshagen – 1938 in Stettin).

 

 width=Philippstraße 2,3 – Al. Ulmalkowskiego in Szczecin. Meine Urgroßeltern betrieben in diesem Haus, dessen Besitzer sie waren, rechts unten ein Beerdigungsinstitut. Meine Großeltern übernahmen später das Geschäft. Über dem Geschäft waren die Wohnräume. Die anderen Wohnungen wurden vermietet.

 

Geschäft meiner Großeltern in Stettin (Szczecin), Breite Str. 35, rechtes Eckhaus, I. Stock: Walter Riess – Plisseebrennerei. Meine Großmutter leitete dieses Geschäft. 1935.
(Foto: MUZEUM NARODOWE W SZCZECINIE)

 

Szczecin: Ungefährer Standort des Hauses Breitestraße 35 heute Ul. Kardynala Jakobi Jakuba. Die Seitenstraße auf dem alten Foto existiert heute genau so wenig wie die Häuserzeilen. O-Ton meiner Großmutter: „Die Breitestraße ist jetzt wirklich eine breite Straße.“



Das Grab von Walter Rieß in Stettin, 1941.

 

Am Grab meiner Großeltern Walter Rieß (1896-1940) und Erna Rieß, geb. Wurl (1904-1995), Szczecin im Mai 2011. Die Köpfe der Jungengruppen (vier Jungen als Symbol für die 4 Söhne meiner Großeltern) erscheinen heller, da sie in den 1970er Jahren erneuert wurden. Sie waren nach dem Krieg abgschlagen worden.

 

Emigration nach Ostpreußen zu Beginn des 18.Jrh.

StepMap Emigration nach Ostpreußen zu Beginn des 18.Jrh.

Die Emigration meiner französischen, schweizerischen und österreichischen Vorfahren Anfang des 18. Jahrhunderts nach Ostpreußen. Während die französischen (Destombes, Dutombes, etc.) und österreichischen (Niederstrasser) Vorfahren Glaubensflüchtlinge waren, wanderten die Langel aus der Schweiz wahrscheinlich aus wirtschaftlichen Gründen aus.

 

Meine Urgroßmutter Wilhelmine Groß, geb. Niederstrasser (1872-1943), bei der Beerdigung ihres dritten Kindes. In der Gruppe links ihr zehntes Kind, meine Großmutter Elisabeth Groß, spätere Moch. (Schwiegseln/Gumbinnen-Land in Ostpreußen, 1925)

 

Meine Großeltern Elisabeth Groß (1911-2008 ) und Otto Moch (1913-1945), Frankfurt-Oder, 1936. Mein Großvater starb während letzter Kriegshandlungen bei Frankfurt-Oder. Sein Grab wurde nie gefunden.

7 thoughts on “Bilder und Karten

  • 2. Juli 2014 um 10:00
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    Das ist sehr interessant liebe Lena….!

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    • 2. Juli 2014 um 21:55
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      Ja liebe Jana, und stell Dir vor: Wir tragen Teile all dieser Menschen in uns.

      Antwort
      • 3. Juli 2014 um 6:10
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        Ja das ist schon urig alles ….echt tolle arbeit:-*

        Antwort
  • 4. November 2014 um 8:02
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    Harburg kenne ich recht gut – es ist ja nur ein Katzensprung von meinem Wohnort Augsburg entfernt. Mitte der 90erJahre war im Gespräch, dass Michael Jackson die Burg für sich kauft 🙂 Hat er dann aber wohl doch nicht gemacht. So oder so – ein interessanter Beitrag, eine schöne Spurensuche, toll!

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    • 4. November 2014 um 17:37
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      Danke Birgit! Inzwischen war ich in Harburg und Katzenstein und auch auf der Burg. Und die Geschichte von Michael Jackson wurde natürlich auch zum Besten gegeben. ?

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  • 17. Mai 2016 um 20:34
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    Liebe Lena, vielen Dank für diese guten Nachforschungen.
    Ich schreibe gerade an einer Monographie über die Stettiner Friedhöfe. Darf ich das Foto von 1941 für meine Arbeit verwenden?
    Viele Grüße, E. W.

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