Meine Wilhelm Raabe Abteilung

Nun habe ich sie doch tatsächlich zusammengekauft, meine kleine Wilhelm-Raabe-Bibliothek. Die wunderbaren Insel Reihe von 1985, die ich zur Hälfte besaß, habe ich mit Hilfe des Klassikerforums (hier wird Sie geholfen) und ZVAB Suche komplettiert. Den Hastenbeck (Band 9 der Reihe, und die letzte vollendete Erzählung von Raabe aus dem Jahre 1899) sogar in der 1981er Ausgabe, die zusätzlich mit einem Bildanhang versehen ist. Die zehn Bände enthalten die nach Raabes eigener Meinung gelungensten & aus heutiger Sicht lesenswertesten Werke und sind chronologisch geordnet.

Und wieder was mit 200 Seiten. Die Geschichte ist verzwickt: Keith Stapperpfennig wuchs beim Großvater auf. Zusammen mit vier Geschwister und diversen, immer jünger werdenden Großmüttern. In die letzte Großmutter verliebt sich Keith. Zu Großvaters Achtzigsten bekommt dieser von seinen Enkeln eine Reise nach China geschenkt. Allein: begleiten will ihn keiner, es bleibt am Schluß an Keith hängen. Dieser allerdings verjubelt die Reisekosten, muß den Großvater allein reisen lassen und erfährt bald darauf, daß dieser im Westerwald gestorben sei. Nun muß der Held für die Geschwister eine Geschichte erfinden, damit diese glauben, daß die Reise nach China stattgefunden hat.