Kurze Notiz zu ›Was wir wissen können‹ von Ian McEwan
Den britischen Schriftsteller Ian McEwan wird man spätestens seit ›Abbitte‹ oder ›Saturday‹ kennen, wenn man sich für Gegenwartsliteratur interessiert. Nun, in meinem Fall war es ein Lustkauf: Ich stöberte im Büchergilde-Regal meiner Buchhändlerin, dieses Jahr hatte ich noch nichts gekauft, und ich nahm das schön aufgemachte Buch zur Hand, um im Klappentext u. a. zu lesen: 2119 forscht der Literaturwissenschaftler Thomas Metcalfe über einen langen Sonettenkranz des Dichters Francis Blundy, den dieser seiner Frau Vivien zu deren Geburtstag 2014 gewidmet hat und der ein Mythos ist, weil er seitdem verschwunden ist. Das Setting klingt ziemlich merkwürdig und Bedarf der näheren Erklärung.
