Forster

Das hat schon was: In meiner Social Media Bubble, also von Menschen, mit den ich regelmäßig kommuniziere, aber deren Stimmen ich nicht kenne und deren Hände ich nicht geschüttelt habe (sofern das heutzutage überhaupt noch jemand tut), erfahre ich über ein Buch aus dem Jahre 1909 über Menschen, die sich per Bildschirm unterhalten und in der Regel nicht persönlich gegenüberstehen geschweige denn berühren. Das Buch heißt ›Die Maschine steht still‹ wurde von Edward Morgan Forster geschrieben und als kleine Sensation 2016 bei Hoffmann und Campe veröffentlicht. Übersetzt hat ›The Machine Stops‹ Gregor Runge.