Lesenotizen

Herman Melville, Moby-Dick oder Der Wal: Kurz vor der Hälfte des Romans: Erstes Wegfieren, Beinahe-Katastrophe … eigentlich wird es jetzt richtig spannend. Doch die Jagd macht eine Pause. Bis hierhin habe ich den Mythos in tiefen Zügen genossen, doch grad eben will er nicht mehr so recht in mein Leben passen. Ich komme wieder, der Walfang wird fortgesetzt.

Juli Zeh, Neujahr: Ein Mann macht Urlaub mit der Familie, kehrt am Neujahrstag bei einer Radtour zum Ort seines kindlichen Traumas zurück und weiß anschließend, was zu tun ist. Ich habe die knapp zweihundert Seiten des Romans fertig gelesen und gebe den Rat: Wer einen Roman von Juli Zeh lesen möchte, lese Adler und Engel oder Unterleuten – aber nicht diesen hier. Voraussehbar. Unstimmig. Ärgerlich.

4 Kommentare on "Lesenotizen"


  1. Moby? Der Musiker – ja. Das Buch -neeeeee. Ging gar nicht. Soviel Beschreiberei und biblische Anspielungen…. und dann noch Walfang als irgendwie Heldentat. Den Film immerhin hab ich einmal überstanden. Als Teenie Sonntagnachmittag auf ARD. Das Buch versucht, als Student, aber nach 30 Seiten war’s genug. Nee. Dont kill the whale!

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  2. Moby Dick ist für mich auch ein „Episoden-Buch“ – Ich lese immer wieder darin. Das Beste ist aus meiner Sicht die Hörspielfassung von Klaus Buhlert. Die hat mich echt aus den Puschen gehauen. Ist leichter als Lesen, öffnet viele Facetten, ist einfach toll…

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    1. Ja, man kehrt zum Moby Dick wohl immer wieder zurück. Ich kenne nur die Hörbuchfassung mit Christian Brückner und könnte ähnliches darüber sagen. Andererseits: Klaus Buhlert steht für Topp-Qualität in Sachen Hörspiel und wäre wohl ein Versuch wert. Danke für den Tipp!

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